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Dienstag, 1. Mai 2012

ᛚ - Laguz Rune / Esoterik


Die Rune Laguz (auch Laaz, Lagur, Lagus oder Laukar genannt) iwird abgeleitet vom Wort Lache.
Lauguz verkörpert das strömende Prinzip als Eigenschaften des Wassers welche oft als die Wasser Niflheims verstanden werden und dem Apas Tattwa gleichzusetzen sind. Es ist der Ausdruckd er schöpferischen sexuellen Energien und Emotionen in iseiner ekstatischen Ausprägung.
Auf ihrer ruhigen Kehrseite verkörpert die Rune Sinnlichkeit, Weisheit und Intuition. Sie ist somit der weibliche Archetyp und korrespondiert mit der Sephira Tipheret als Ausdruck der Schönheit.
Sie trägt jedoch ebenso die Eigenschaften der Illusion in sich, der Täuschung und des Betrugs, aber auch der versteckten Bedeutungen und somit als Okkultismus. Sie wird dem Mond zugeordnet und verkörpert somit die subluneare illusionäre Welt, welche im Hinduismus als Maya benannt wird.
In ihrem okkuten (versteckten) Aspekt stellt sie die Esoetrik (das innere Wissen) als Pendant zur Exoterik (das äussere Wissen) dar und wird der hohen Priesterin im Tarot zugeordnet, welcher auch Träume und das kollektive Bewusstsein zugeordnet werden.

Element: Wasser
Sephira: Tipheret
Tarot: die Hohepriesterin
Lautwert: L
Zahlwert: 1
Einweihung: Esoterik, Ilusion

Montag, 30. April 2012

ᛗ - Rune Mannaz/ Pentagramm

Die Rune Mannaz wird von dem Gott Mannus abgeleitet und bedeutet Mann aber auch Mensch.

Mannaz ist ein Audruck der Dualität, des an seiner Achse gespiegelten Menschen als Verschmelzung der Gegensätze. Es repräsentiert die Dualität und die Einheit, sowohl Mann und Frau als auch Körper, Geist, Ego und Seele. Es ist ein Symbol der Vervollständigung und der Selbsterkenntnis. Sie bezieht sich also auf die gesammte menschliche Natur.

Diese Rune repräsentiert die Eigenschaften von Chokmah und Binah als ursürunglichen Schöpfungsakt und Wiege der Balance, somit wird sie zum Archetyp von männlich und weiblich als auch zum Hermaphorditen.

Geistig bedeutet sie die Intelligenz als Fähigkeit der Überwindung und des Fortschritts und ist dem Element Luft zugeordnet.

Magisch ist sie ein Sinnbild für den Mensch als Mikrokosmos und das Pentagramm als Verbindung der Elemente zum menschlichen Wesen aber auch die Einheit von Mental Astral und Physischem Körper als Merkabah.

Element: Wind
Sephira: Chokmah, Binah
Tarot: der Wagen
Lautwert: M
Zahlenwert: 11
Einweihung: Pentagramm, Merkabah

Sonntag, 29. April 2012

ᛝ - Rune Ingwaz / Makro-Mikrokosmos

Die Rune Ingwaz (auch Ing oder Enguz) leitet sich vom Wort Feuer ab und lässt sich mit der Gottheit Ingwe gleichsetzen.

Ingwaz trägt in sich die Bedeutung der Aspekte von Quelle und Same. Es ist der Punkt der Ausschüttung, der emmanierenden Schöpfungskraft und des manifestierten Funkens. In der Quabballah lässt es sich sowohl durch Kether als auch Malchuth Ausdrücken und wird somit zum Spiegel zwischen der geistigen und materiellen Natur.

Oftmals wird ihm als Symbol das Ei zugeschrieben, als Sinnbild er Quelle des Lebens und des inneren Funkens, der geistigen und lebendigen Kraft des Pranas, der lebendigen Energien.

Auf der geistigen Ebene verdeutlicht es den Prozess der Inspiration, dem herabreichen der Ideen aus der inspirativen Quelle in das Individuum als geistigem Schöpfungsakt.

Es ist aber ebenso die Unterscheidung zwischen Quelle und Same und somit ein Symbol der Isolation und Mediation. Es verkörpert sowohl den Bannkreis und alle mikrokosmischen und makroksomischen Glyphen (beispielsweise Hexagramm und Pentagramm) als das auch die eigene Mitte und somit Meditation als auch Besinnlichkeit wiederspiegelt.

Ingwaz spiegelt jeden Prozess wieder, an seinem Anfang und seinem Ende, sowohl in einzelnem als auch als Zyklus und verkörpert die Unendlichkeit der ewigen Kreisläufe.

Element: Feuer
Sephira: Kether, Malchuth
Tarot: der Narr
Lautert: I
Zahlwert: 8
EInweihung: Inspiration, Mediation, Imagination

Samstag, 28. April 2012

ᛇ Rune - Eiwhaz /Axis Mundis

 
Die Rune Eihwaz (auch Eiwaz, Eihaz, Ihaz, Ehaz Iwaz Ewaz, Yr, Eoh, Ihwa genannt) leitet aus der protogermanischen Sprache (ursprünglich eine Dialektgruppe innerhalb der indogermanischen Sprachen) ab und lässt sich sprachlich mit Elbe rekonstruieren und entsammt dem älteren Futharc.

Eihwaz wird symbolisch mit der Weltenesche Yggdrasil aus der Edda assoziiert und verkörpert einen Archetypen der Axis Mundes. Diese gilt als Weltenbaum welche die oberen und unteren Sphären mit
der sterblichen Welt verbindet. Man könnte sie also als Bindeglied zwischen Himmel und Hölle und Straße mystischer Reisen verstehen. Weiters gleichzusetzen wäre sie mit der Weltensäule Irminsul, der Poto Mitan
des Voudou, dem hinduistisch buddhistischen Berg Meru, dem babylonischen Xixum oder im entfernteren Sinne mit dem christlichen Baum des Lebens sowie dem ägyptischen Djed Pfeiler.

Durch dieses Medium bewegen sich Magier, Hexen und Schamanen (es gibt jedoch mehrere Methoden) zwischen den Ebenen der Welten um das Dieseits zu verlassen. Magisch stellt es also eine Art imaginäres
Bindeglied zwischen den Ebenen dar, welches bei einer Trance Reise (zum Beispiel in die elementar Welten) visualisiert wird oder es findet Verwendung um Wesenheiten der verschiedenen Ebenen anzurufen.

In der germanischen Mythologie versinnbildlicht der immergrüne Yggdrasils das ewige Leben Leben da er sich immer wieder erneuert und ist der Hüter geheimen Wissens anderer Sphären. Ausserde beherbergt
er den Drachen Nidhogg und andere mythologische Wesen.

Element: Äther
Sephira: Daath
Tarot: der Turm 
Lautwert: EI
Zahlenwert: 5
Einweihung: Astralreisen, Trance