Der Grundsatz des wahren Willens gliedert sich eigentlich in den bereits aufgeführten der Selbsterkenntnis, soll hier jedoch nochmal gesondert zum Ausdruck gebracht und hervorgehoben werden, da er größte Wichtigkeit aufweist. Folge deinem wahren Willen ist auch bekannt als "Tue was du willst!". Dies wurde oft als Aufruf zur Beliebigkeit missverstanden, bezieht sich jedoch im eigentlichen darauf zu nächst in Erfahrung zu bringen worin der wahre Wille besteht, um diesen von Beeinträchtigungen gelösten Willen konsequent zu folgen.
Vieles was dem Menschen als sein eigener Wille erscheint ist nicht
mehr als Furcht und Bequemlichkeit die im Moment verharren möchte, während der wahre Wille stets dem Wachstum zustrebt. Es gilt die vielen Verblendungen und voreilig übernommenen Grund wie Vorsätze zu lösen um seinen wahrhaftigen Willen zu entdecken, herauszuarbeiten und sinnvoll zu fördern.
Dieser Aufruf ist nicht nur rein philosophischer Natur, sondern ein wahrhaftiges magisches Gesetz um das spirituelle Wachstum zu sichern. Eine lebendige Kraft die erfahren werden möchte, als Hand des höheren Selbst über der Puppe der illusorischen Persönlichkeit, um das eigene Ich bewusst auf seinem Weg anzuleiten und zur vollen Entfaltung zu bringen. Entfaltung bedeutet jedoch nicht sich zu umzäunen und in eine feste Richtung zu drängen die als ideal erscheint.
Vielmehr meint es sich zu entflammen und zu Wachstum zu animieren, was auch eine gewisse animalische Wildheit bedeutet. Man sollte ebenso beherzt wie zügellos sein, denn der Mensch ist nichts nicht. Jede nur erdenkliche Eigenschaft ist im tiefstem Wesenskern enthalten und möchte entdeckt werden, denn jedes Wesen ist mannigfaltig. Sich selbst zu entdecken ist kein Vorhaben das es zu erledigen und danach abzuharken gilt, sondern ein ewiger wilder Tanz mit dem eigenem Sein.
Die Aufzählung von Zügellosigkeit im selben Atemzug mit kontrollierter Beherztheit mag auf den ersten Eindruck willkürlich erscheinen, tatsächlich verhält sich die Ausprägung des eigenen Charakters jedoch sehr ähnlich zur Muskulatur. Anspannung also Kontrolle ist dabei ebenso wichtig wie Entspannung , welche wiederum einen lockeren Umgang mit sich selbst bedeutet. Beides sollte ausgewogen entwickelt und gelebt werden um sich selbst im Feuer von Erkenntnis und Ekstase immer wieder neu zu schmieden.
Es gilt als oberste Devise sich immer wieder neu zu entdecken, in jedem Moment, dies bedeutet nicht die eigenen Erfahrungen über Bord zu werfen sondern sich selbst eine gewisse Freiheit in der Entwicklung zuzugestehen. Vieles mag sich dabei widersprüchlich erscheinen, jedoch kennt die persönliche Entwicklung mehrere Etappen. Gut vergleichbar ist dies wohl mit chemischen Prozessen, in welchen man nicht von einem Zustand in den nächsten springt, sondern es mehrere Reaktionen benötigt um sich stufenweise zu Entwickeln.
Ebenso sollte man von dem eigenem Ich keine spontanen Verwandlungen erwarten, sondern es sich erlauben sich selbst über viele Stufen zu entwickeln, auch wenn im Rückblick viele der bisherigen Verhaltensweisen als unpassend erscheinen mögen, waren sie dennoch nötig um den letztendlichen Stand der eigenen Entwicklung zu erreichen.
Es mag zwar verführerisch erscheinen sich selbst mit hoher Disziplin zu begegnen um sich zu seinem „Besten“ zu zwingen, jedoch benötigt jegliche stabile Entwicklung eine gewisse Erfahrungsgrundlage als Basis. Vorsätze sollten nicht erzwungen sondern erstrebt werden, denn Ideale ohne Zwischenstufen und Erfahrungswerten verkommen meist zu hohlen Phrasen die zunächst aufgezwungen und schließlich wieder abgelegt werden da man sie als fremd empfindet.
Viel sinnvoller ist es sich bewusst einen gewissen Spielraum zu zusprechen um sich die Möglichkeit zur ehrlichen Entfaltung zu bieten. Man könnte es vergleichen mit einem Hausbau, bei dem es nicht sinnvoll ist das Dach (die Ideale) mitten auf den Keller
(die Bedürfnisse) zu setzen, sondern es bedarf den sus Erlebnissen gewonnenen Mauern der Erfahrung um sich persönlich zu festigen und zu erkennen.
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Sonntag, 29. April 2012
Freitag, 27. April 2012
Die wahre Natur des Schülers
Die wahre Natur des ernsthaften Schülers der Magie liegt darin sein eigener Meister und Lehrer zu werden. Er soll nicht in einer autoritären Knechtschaft gefesselt werden, sondern brüderlich und gleichberechtigt angleitet werden seine eigenen Wege zu gehen. Er soll nicht zu einem magischem Hund erzogen werden, der gehorsam darauf wartet von seinem Mentor neue Tricks zu lernen, sondern sich in Liebe und Freiheit zu seinem eigenem Besten zu Entwickeln.
Der Maßstab für seinen Fortschritt soll immer in seinem bisher Erreichten liegen das es zu überragen gillt und nicht in von höherstehenden gesteckten Zielen, die er auf Gedeihen oder Verderben erreichen muss. Magische Entwicklung, wenn sie sinnvoll bleiben soll, benötigt ein Höchstmass an Freiheit, unter einer liebevollen Hand, die sowohl Wege vorzeichnet, als auch Fehler verzeihen kann und Torheiten sowohl entschlossen als auch mit einem Lächeln begegnet. Dies bedeutet nicht Narrenfreiheit und Toleranz gegenüber jeder Dummheit des Praktizierenden, sondern einen liebevollen und flexibel gestalteten Lehrplan, der sich in die persönliche Wahrheitssuche des Schülers integrieren lässt, statt ihn mit fremden Wahrheiten zu erschlagen denen er sich beugen muss.
Jeder Mensch ist ein Individuum und möchte als solches behandelt werden, denn um sich sinnvoll entfalten zu können, muss auf die persönlichen Stärken und Schwächend es einzelnen eingegangen werden, statt ihn mit Gewallt in einen vorgefertigten Lehrplan zu pressen um das Wachstum für den Lehrenden übersichtlicher zu gestalten.
Ebenso stellt jeder Schüler gleichzeitig einen Lehrer dar wenn es ihm erlaubt wird eigene Wege zu gehen und Ziele vieleicht auf unterschiedliche Weise zu erreichen. Er wird nicht länger durch Gesetze gesteuert sondern durch vorschläge angelietet, welche ihm auch erlauben die vorgefertigten Wege zu verlassen, mehr noch sollte er dazu sogar ermutigt werden. Ein Schüler soltle niemals dazu gedrängt werden sich selbst zu einer Kopie seines Lehrers auszuarbeiten, sondern seine eigenen Veranlagungen und Fähigkeiten zu entfalten. In einfachen Worten sollte ihm ein erfahrener Beifahrer gestellt werden statt für ihn das Steuer zu übernehmen.
Donnerstag, 26. April 2012
Fortschritt in der Magie
Der Fortschritt innerhalb der persönlichen, im eigentlichem Sinne, Wissenschaft der Magie lässt sich durchaus in Klassen unterteilen. Jedoch wird hierbei oft übersehen das dessen Etappen im Endeffekt einen Kreislauf bilden. Denn jedes mal wenn man diese Stufen zu einem gewissen Grad für sich erobert hat, gelangt man wieder an seine eigenen Anfänge zurück, um alles für sich aufs neue zu entdecken. Dies bedeutet keinen Rückschritt sondern stellt vielmehr das Rückgrat jeglicher ernsthaften magischen Bemühung da, da diese weder Anfang noch Ende kennt.
In der Magie gibt es nur Schüler deren Lernprozess niemals endet und wer sich als Meister rühmt scheitert an seinem eigenem Hochmut. Zwar erscheint es oft verführerisch sich anderen Gegenüber für seinen Vorsprung zu rühmen, jedoch sind die Etappen der Ebenen der Betrachtung beliebig und mannigfaltig, so dass die einzelnen Wege zu verschieden sind um wirklich wetteifern zu können. Es gilt der Grundsatz, entdecke dich selbst und dieser Prozess stellt viel weniger einen vorgezeichneten linearen Ablauf als eine persönliche und ewige Spirale dar.
Das Studium der Magie kennt keinen Anfang und kein Ende, sondern entdeckt sich selbst und seine Umwelt ständig neu. Es gibt ebenso wenig einen Abschluss der einen zum Meister kürt als einen wirklichen Anfang, sondern man erkennt seine eigene Rolle in einem ewigen Ablauf den es sowohl ernsthaft als auch spielerisch zu meistern gilt.
In der Magie gibt es nur Schüler deren Lernprozess niemals endet und wer sich als Meister rühmt scheitert an seinem eigenem Hochmut. Zwar erscheint es oft verführerisch sich anderen Gegenüber für seinen Vorsprung zu rühmen, jedoch sind die Etappen der Ebenen der Betrachtung beliebig und mannigfaltig, so dass die einzelnen Wege zu verschieden sind um wirklich wetteifern zu können. Es gilt der Grundsatz, entdecke dich selbst und dieser Prozess stellt viel weniger einen vorgezeichneten linearen Ablauf als eine persönliche und ewige Spirale dar.
Das Studium der Magie kennt keinen Anfang und kein Ende, sondern entdeckt sich selbst und seine Umwelt ständig neu. Es gibt ebenso wenig einen Abschluss der einen zum Meister kürt als einen wirklichen Anfang, sondern man erkennt seine eigene Rolle in einem ewigen Ablauf den es sowohl ernsthaft als auch spielerisch zu meistern gilt.
Grundsatz der Selbsterkenntnis
Dieser Grundsatz stellt eine Aufforderung dar bewusst über die eigene Persönlichkeit zu reflektieren und seine Eigenschaften zu erkennen.
Es gilt sowohl die guten als auch die unerwünschten Eigenschaften des eigenen Ichs zur Kenntnis zu nehmen und bewusst an sich zu arbeiten. In den meisten Fällen ist der Mensch seinen eigenen Idealen sehr fern aus Angst einen nüchternen Blick in den Spiegel zu werden. Genau dies ist jedoch unumgänglich um zu erkennen wer man ist und wer man eigentlich sein möchte, den oft liegen zwischen dieser Vorstellung und der Realität des Ichs Welten. Jeder Mensch ist nicht nur seines Glückes Schmied, sondern die selbe schöpferische Verantwortung trägt man für das Bildnis der eigenen Persönlichkeit. Dies Bedeutet nicht sich selbst annehmbarer für andere zu gestalten um ein positiveres Echo von der Umwelt zu empfangen, sondern sich so zu gestalten wie man den eigentlich möchte, unabhängig von empfangenden Zuspruch oder Widerstand. Vielmehr bedeutet es sich selbst treu zu sein und bewusst an seinen charakterlichen Zielen zu arbeiten wie es dem eigenem Willen entspricht. Dies kann ebenso bedeuten das eigene selbst robuster zu gestalten und endlich zu lernen ein striktes Nein von sich zu geben statt sich einer fremden Überredung zu ergeben, als auch die eigene Aggressivität im Zaum zu halten und unnötige Provokationen zu vermeiden. Sei du selbst und erkenne dich dabei, leite dich an, prüfe dich, führe dich und liebe dich.
In den meisten Fällen ist der Mensch bei anderen sehr schnell mit Ratschlägen was die Wirkung und das Erscheinen anderer angeht, sobald er sich jedoch mit der eigenen Persönlichkeit auseinander setzt mangelt es ihm sehr schnell an jeglichem Bewusstsein aus Angst seine eigenen Fehler zu bemerken. Dieses Bewusstsein sollte jedoch keine Anschuldigung darstellen, sondern ein Aufmerken bewirken um uns selbst wieder in eine bewusst gewollte Richtung zu schubsen. Die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit, lässt sich wohl am ehesten mit der eines Bildhauers vergleichen, der in rohem Marmor seine eigenen Vorstellungen zum seinem Gefallen umsetzt. Ein wichtiger Punkt hierbei ist das sein „Kunstwerk“ seinen Vorstellungen entspricht, ohne sich den Ratschlägen dritter zu beugen den es ist sein eigenes Werk und niemand sonst hat ein Recht auf dessen Gestaltung. Fremde Meinungen sind stets als Anregungen zu betrachten, jedoch niemals als Gesetze denen man sich beugen muss, jeder Mensch ist wertvoll in seinen Wesenszügen, solange er sich nicht in sich selbst verirrt durch den verlust von Bewusstsein und Selbstvertrauen, denn oft sind negative Geisteshaltungen nicht mehr als ein unbewusster Protest wenn wir uns nicht angenommen fühlen und die wenigstens Menschen verfügen wohl über eine gute Landkarte des eigenen Ichs und verhalten sich ganz anders als sie es eigentlich wünschen. Gerade was du von Fremden verlangst das versuche selbst zu bieten, den am Ende erkennen wir uns in Fremden selbst um dort unsere Anschuldigungen zu entladen, wo wir uns nicht selbst damit konfrontieren müssen.
Dies alles bedeutet jedoch nicht sich selbst ein strenger Richter zu sein sondern ein treuer Freund. Ebenso wenig ziehlführend wie sich selbst zu verdrängen ist es sich stur in eine bestimmte Form zu zwängen. Habe den Mut dich selbst auszuprobieren, erlebe dich in verschiedenen Facetten und ziehe daraus deine Entscheidungen wie du dich selbst gestalten möchtest. Habe den Mut an dir zu experimentieren und zu erforschen was du wirklich willst, doch sei dir immer bewusst welchen Weg du dabei einschlägst. Verlange von dir Selbst keine Perfektion sondern wache und sich selbst erkennende Lebendigkeit, respektiere dich ohne wenn und aber und sei dir stets ein Freund und Berater in allen Dingen.
Erkenne dich selbst ist aber nicht nur die Aufforderung sich mit der eigenen Persönlichkeit auseinander zu setzen, sondern die uralte Weisheit "Gnothi Seauton", verlangt hinter die Fassaden der illusorischen Persönlichkeit zu blicken und Bekanntschaft mit dem wahren Selbst zu machen. Das wahre Selbst wird meist eingekleidet durch den Begriff Seele und meint die ewige Natur des Menschen, sein Unveränderliches. Es ist eine Aufforderung zur Selbstliebe und Selbstverständnis, jedoch nicht egoistisch sondern im Einklang mit der Schöpfung die eine Erweiterung des Selbst darstellt. Du bist und du warst immer schon, von einem Zustand in den Nächsten bis zur Stufe Mensch. Wobei Stufe keinen groben Abschnitt darstellt sondern einen fließenden Begriff bietet, da das Einzelwesen zwar ständigem Wandel unterliegt, aber das große Ganze immer schon war und ist, in all seinen Facetten.
In den meisten Fällen ist der Mensch bei anderen sehr schnell mit Ratschlägen was die Wirkung und das Erscheinen anderer angeht, sobald er sich jedoch mit der eigenen Persönlichkeit auseinander setzt mangelt es ihm sehr schnell an jeglichem Bewusstsein aus Angst seine eigenen Fehler zu bemerken. Dieses Bewusstsein sollte jedoch keine Anschuldigung darstellen, sondern ein Aufmerken bewirken um uns selbst wieder in eine bewusst gewollte Richtung zu schubsen. Die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit, lässt sich wohl am ehesten mit der eines Bildhauers vergleichen, der in rohem Marmor seine eigenen Vorstellungen zum seinem Gefallen umsetzt. Ein wichtiger Punkt hierbei ist das sein „Kunstwerk“ seinen Vorstellungen entspricht, ohne sich den Ratschlägen dritter zu beugen den es ist sein eigenes Werk und niemand sonst hat ein Recht auf dessen Gestaltung. Fremde Meinungen sind stets als Anregungen zu betrachten, jedoch niemals als Gesetze denen man sich beugen muss, jeder Mensch ist wertvoll in seinen Wesenszügen, solange er sich nicht in sich selbst verirrt durch den verlust von Bewusstsein und Selbstvertrauen, denn oft sind negative Geisteshaltungen nicht mehr als ein unbewusster Protest wenn wir uns nicht angenommen fühlen und die wenigstens Menschen verfügen wohl über eine gute Landkarte des eigenen Ichs und verhalten sich ganz anders als sie es eigentlich wünschen. Gerade was du von Fremden verlangst das versuche selbst zu bieten, den am Ende erkennen wir uns in Fremden selbst um dort unsere Anschuldigungen zu entladen, wo wir uns nicht selbst damit konfrontieren müssen.
Dies alles bedeutet jedoch nicht sich selbst ein strenger Richter zu sein sondern ein treuer Freund. Ebenso wenig ziehlführend wie sich selbst zu verdrängen ist es sich stur in eine bestimmte Form zu zwängen. Habe den Mut dich selbst auszuprobieren, erlebe dich in verschiedenen Facetten und ziehe daraus deine Entscheidungen wie du dich selbst gestalten möchtest. Habe den Mut an dir zu experimentieren und zu erforschen was du wirklich willst, doch sei dir immer bewusst welchen Weg du dabei einschlägst. Verlange von dir Selbst keine Perfektion sondern wache und sich selbst erkennende Lebendigkeit, respektiere dich ohne wenn und aber und sei dir stets ein Freund und Berater in allen Dingen.
Erkenne dich selbst ist aber nicht nur die Aufforderung sich mit der eigenen Persönlichkeit auseinander zu setzen, sondern die uralte Weisheit "Gnothi Seauton", verlangt hinter die Fassaden der illusorischen Persönlichkeit zu blicken und Bekanntschaft mit dem wahren Selbst zu machen. Das wahre Selbst wird meist eingekleidet durch den Begriff Seele und meint die ewige Natur des Menschen, sein Unveränderliches. Es ist eine Aufforderung zur Selbstliebe und Selbstverständnis, jedoch nicht egoistisch sondern im Einklang mit der Schöpfung die eine Erweiterung des Selbst darstellt. Du bist und du warst immer schon, von einem Zustand in den Nächsten bis zur Stufe Mensch. Wobei Stufe keinen groben Abschnitt darstellt sondern einen fließenden Begriff bietet, da das Einzelwesen zwar ständigem Wandel unterliegt, aber das große Ganze immer schon war und ist, in all seinen Facetten.
Mittwoch, 25. April 2012
moderne Magie
Magie spiegelt, wie jedes andere Forschungsgebiet auch, den jeweils herrschenden Zeitgeist wieder. Somit hat sich die mittelalterliche Magie sehr vielen Dogmen unterworfen um der kirchlichen Verfolgung zu entgehen oder wurde mit einer komplexen Verschlüsselung versehen um sie vor neugierigen Blicken zu bewahren. Natürlich spielt hierbei auch der so genannte Aberglaube eine große Rolle, da Magie immer eine Erweiterung des bisherigen Verständnis und des persönlichen Weltbildes darstellt. In der modernen Magie genießen wir nun den Luxus sehr nüchtern und sachlich bleiben zu können, ohne die Hexenverfolgung oder ähnliches fürchten zu müssen.
Auch jegliche Art von verwandtem Wissen und Erkenntnis ist nun wesentlich freier zugänglich, wobei man auch in der Magie, vor allem den Nutzen der Psychologie niemals unterschätzen sollte. Moderne Magie ist keine Geheimwissenschaft mehr welche in dunklen Kellern betrieben wird, sondern die persönliche Forschung an den Mysterien. Es ist nicht mehr nötig sie getrennt zu betrachten, sondern viel mehr sollten wir versuchen sämtliche Grenzen zu verwischen um unser erworbenes Wissen zu einen. Sie sollte keinen Rückschritt von den modernen Wissenschaften darstellen, sondern diese brüderlich in sich aufnehmen und zu ihrem Verständnis nutzen. Magie ist persönliche Forschung und kann sich als solche keine Ignoranz leisten.
Auch jegliche Art von verwandtem Wissen und Erkenntnis ist nun wesentlich freier zugänglich, wobei man auch in der Magie, vor allem den Nutzen der Psychologie niemals unterschätzen sollte. Moderne Magie ist keine Geheimwissenschaft mehr welche in dunklen Kellern betrieben wird, sondern die persönliche Forschung an den Mysterien. Es ist nicht mehr nötig sie getrennt zu betrachten, sondern viel mehr sollten wir versuchen sämtliche Grenzen zu verwischen um unser erworbenes Wissen zu einen. Sie sollte keinen Rückschritt von den modernen Wissenschaften darstellen, sondern diese brüderlich in sich aufnehmen und zu ihrem Verständnis nutzen. Magie ist persönliche Forschung und kann sich als solche keine Ignoranz leisten.
graue Magie
Die meisten Menschen interessieren sich lediglich
für Magie solange sie eine Veränderung wünschen.
Diesen sei gleich gesagt, dass sie in diesem Blog
kaum fündig werden. Der Wunsch nach Wohlstand,
Liebe und Anerkennung ist ein Drang der fast alle
Menschen treibt und dessen Sinn ich auch nicht
unbedingt verneinen möchte, er hat jedoch meiner
Meinung nach nichts in der Magie verloren sondern
möchte gelebt werden.
Graue Magie versucht nicht zu verändern, weder um
zu erhöhen noch zu erniedrigen. Sie bedient weder
Wünsche noch Flüche, sondern ihr alleiniges Interesse
gilt dem Verständnis. Verständnis für die einzige
überdauernde Weisheit beginnend durch den Grundsatz "Erkenne dich selbst"
Dienstag, 24. April 2012
kleines Vorwort über Magie
Magie ist kein Kaugummiautomat, der einem selbst die absurdesten Wünsche unter
Garantie erfüllt, sondern ein Veredelungsprozess des Menschen, welcher versucht
sowohl seine eigene, als auch die Natur der Dinge sowie ihre Ursachen zu verstehen,
um Einblick in deren Mysterien zu gewinnen. Dieser Veredelungsprozess bezieht
sich auf das Erkennen des eigenen wahren Willens nach der lateinischen Weisheit
"Gnothi Seauton" (Erkenne dich selbst) um seine unbewussten Sehnsüchte
mit dem bewussten Streben des Willens in Einklang zu bringen, um so den
eigenen persönlichen spirituellen Pfad der Erkenntnis mit sinnvollen Erfahrungen
zu pflastern.
Um Magie zu wirksam zu praktizieren ist es nötig das eigene Ich
bewusst zu meistern. Dies bezieht sich sowohl auf bewusste als auch unbewusste
Inhalte der eigenen Psyche. Oftmals ist man sich selbst ein großes Hindernis,
da der Wille höher strebt als der eigenen Intuition lieb ist, so dass diese
uns mit einem schlechtem Gefühl als Warnschild zu bremsen versucht. Allerdings
findet sie leider nicht immer die gebührend Beachtung. Unter diesen
Voraussetzungen wandelt sich die Magie eher zum Wettrennen gegen uns selbst,
statt die Verschmelzung des bewussten und unbewussten Willens, welche uns
unsere zu erreichenden Ziele vorgeben, zu fördern.
Prinzipiell kann Magie von jedem gewirkt werden, oftmals sogar mit überraschender Wirksamkeit, ohne genaue Kenntnis, was wir eigentlich gerade tun. Jedoch ist dies ein waghalsiges Glücksspiel
welches oft einem spirituellem russischem Roulette gleichzusetzen ist. Wahre
Magie ist keine wilde Zaubere, sondern ein willentliches Handeln im Rahmen der eigenen
Erkenntnisse. Ein herbeiführen zielführender Umstände und das leiten der eigenen
Bedürfnisse in sinnvolle Bahnen, in der Absicht ein konkretes Ziel zu erreichen,
ohne sich in wilde Spielerein zu verlieren. Deswegen ist der Magier im Gegensatz
zum Zauberer immer auf der Suche nach höherem Verständnis, um sich selbst im Einklang
mit seiner Umwelt zu erkennen. Seine Leidenschaft gilt nicht einem wilden
unverstandenen Treiben, welches ihn selbst in seiner Wirksamkeit überrascht.
Vielmehr der bewussten Erweiterung seiner Verständnisfähigkeit und der
daraus in seinen Praktiken gewonnen Kontrolle und Einsicht über die Ursachen der Natur
der ihn umgebenden Dinge. Er ist stets bemüht zu einem bewussten ausführendem Organ
seines eigenen sinnvoll angewandten Willens zu werden und möchte sich nicht als staunender
Dritter wiederfinden, welcher in seinen eigen beschworenen Wundern versinkt, sondern
sich zu einem bewussten Lehrling seiner Selbst entwickeln.
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